de.express Ludwigshafen Zum Portal
de.expressLudwigshafenFitnessstudio
Fitnessstudio

Fitnessstudio in Ludwigshafen: Auswahl, Vertrag und Einstieg

Wählen Sie das Studio nach dem Weg, nicht nach der Ausstattung. Der praktische Grund: Der häufigste Grund, nicht zu trainieren, ist nicht fehlende Motivation, sondern ein Umweg. Ein Studio, das auf Ihrem Weg liegt, gewinnt gegen jedes bessere Studio, für das Sie einen Umweg fahren müssen. Das klingt banal und entscheidet über alles Weitere.

Das beste Studio ist das, in das Sie tatsächlich gehen

Prüfen Sie zuerst die Erreichbarkeit, und zwar ehrlich für den Tag, an dem Sie keine Lust haben. Liegt es zwischen Arbeit und Wohnung. Kommen Sie ohne Umsteigen hin. Gibt es einen Parkplatz, und ist er auch dann frei, wenn alle da sind. Ein Studio, in dem Sie erst zehn Minuten einen Platz suchen, verlieren Sie im Winter.

Der zweite Punkt sind die Öffnungszeiten, und in Ludwigshafen ist er der entscheidende. Die Stadt ist ein von Industrie geprägter Standort, viele Menschen arbeiten im Schichtdienst. Wer in Wechselschicht arbeitet, kann nicht immer abends um sieben, sondern manchmal nur nach der Nachtschicht am Morgen oder vor der Spätschicht am frühen Nachmittag. Ein Studio mit engen Zeiten passt dann in der einen Woche und in der nächsten nicht mehr. Fragen Sie deshalb nach den tatsächlichen Zeiten, nicht nach den beworbenen, und fragen Sie, ob zu diesen Randzeiten Personal da ist oder nur die Tür offen.

Das ist ein Unterschied. Ein Studio ohne Betreuung zu Randzeiten ist für erfahrene Trainierende in Ordnung und für Anfänger nicht. Wer noch nicht weiß, wie eine Übung geht, braucht jemanden im Raum.

Gehen Sie zu der Zeit hin, zu der Sie trainieren würden

Vereinbaren Sie ein Probetraining, und legen Sie es bewusst nicht auf den ruhigen Vormittag, den man Ihnen anbietet. Kommen Sie dann, wann Sie später kommen würden. Nur so sehen Sie, was Sie kaufen. Ein Studio, das um zehn Uhr morgens großzügig wirkt, kann am Abend ein Wartesaal sein.

Achten Sie dabei auf die unspektakulären Dinge. Sind die Geräte gepflegt oder klebt an jedem dritten ein Zettel. Ist es sauber, besonders in Dusche und Umkleide. Liegen die Hanteln dort, wo sie hingehören. Wie viel Platz haben Sie für freie Übungen, oder ist alles mit Geräten vollgestellt. Wie ist die Luft, und wie laut ist die Musik. Und schauen Sie sich an, wer dort trainiert. Wenn Sie sich unter diesen Leuten unwohl fühlen, ist es Ihr Studio nicht, egal was es kostet.

Das klären Sie vor der Unterschrift:

  • Was im Beitrag enthalten ist, Punkt für Punkt
  • Was extra kostet: Kurse, Betreuung, Getränke, Sauna, Spind
  • Ob es eine einmalige Gebühr beim Start gibt
  • Zu welchen Zeiten Personal auf der Fläche ist
  • Wie oft der Trainingsplan überarbeitet wird und von wem
  • Ob und wie der Vertrag ruhen kann, etwa bei Krankheit

Der Einstieg entscheidet, ob Sie bleiben

Die häufigste Art zu scheitern ist der zu gute Start. Wer sich vornimmt, viermal in der Woche zu gehen, geht drei Wochen lang viermal, hat danach Muskelkater, keine Zeit und schlechtes Gewissen und geht dann gar nicht mehr. Fangen Sie kleiner an, als Sie könnten. Zweimal in der Woche, dauerhaft, schlägt jeden ambitionierten Plan, den Sie nach einem Monat aufgeben.

Lassen Sie sich einen Plan machen und lassen Sie sich die Übungen zeigen, auch wenn Sie glauben, es zu wissen. Die häufigsten Fehler bei Übungen sieht man selbst nicht, sondern nur jemand, der davorsteht. Und bestehen Sie darauf, dass der Plan überarbeitet wird. Ein Plan, den Sie ein Jahr lang unverändert abarbeiten, hört irgendwann auf zu wirken.

Suchen Sie sich außerdem eine feste Uhrzeit statt eines guten Vorsatzes. Wer trainiert, wenn Zeit übrig ist, trainiert nie, denn Zeit ist nie übrig. Wer den Termin in den Kalender schreibt wie einen Arzttermin, geht hin. Und wenn Sie jemanden finden, der mitgeht, umso besser: Verabredungen hält man eher als Vorsätze.

Wenn Sie in Wechselschicht arbeiten, seien Sie mit sich selbst nachsichtig. Nach einer Nachtschicht ist hartes Training keine gute Idee, denn der Körper erholt sich im Schlaf und nicht im Studio. Sprechen Sie das beim Plan an. Ein Trainer, der weiß, dass Ihre Woche unregelmäßig ist, baut den Plan anders auf: nicht nach festen Tagen, sondern nach Einheiten, die Sie legen, wann es geht. Das ist der Unterschied zwischen einem Plan, den Sie einhalten, und einem, der Ihnen jede Woche zeigt, dass Sie versagt haben.

Kurz gefasst

Der Weg entscheidet, deshalb schlägt das Studio auf der Strecke jedes bessere mit Umweg. Machen Sie das Probetraining zu Ihrer echten Trainingszeit, sonst kaufen Sie einen Eindruck vom Vormittag. Und starten Sie kleiner als geplant, besonders wenn Ihre Woche in Schichten läuft.

← Alle Beiträge aus Ludwigshafen