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Friseur in Ludwigshafen: Beratung, Termin und Ergebnis

Ein guter Haarschnitt beginnt mit einem Gespräch, nicht mit der Schere. Der praktische Grund: Der Friseur sieht Ihr Haar, aber nicht Ihren Alltag. Er weiß nicht, wie viel Zeit Sie morgens haben, ob Sie einen Helm tragen, ob Sie nach der Schicht duschen und ins Bett fallen. All das entscheidet darüber, welcher Schnitt für Sie funktioniert. Ohne diese Informationen bekommen Sie einen Schnitt, der im Salon großartig aussieht und zu Hause nie wieder.

Die Beratung entscheidet, nicht die Schere

Ein guter Termin beginnt mit Fragen und mit einem Blick auf trockenes Haar. Das ist kein Zufall: Nass sieht jedes Haar gleich aus. Erst trocken zeigt sich, wie es fällt, wo es sich dreht, wo es dünner ist und wo es steht. Wer Sie sofort zum Waschbecken schickt und dann losschneidet, hat die Hälfte der Information nicht.

Reden Sie über Ihren Kopf, nicht über eine Frisur. Wie viel Zeit haben Sie morgens wirklich. Föhnen Sie, oder lassen Sie trocknen. Benutzen Sie ein Produkt, oder wird das ohnehin nie passieren. Wie oft wollen Sie zum Nachschneiden kommen. Ein Schnitt, der alle vier Wochen nachgearbeitet werden muss, ist eine Verpflichtung. Wenn Sie die nicht eingehen wollen, sagen Sie es, dann bekommen Sie einen Schnitt, der auch nach zwei Monaten noch gut aussieht.

Ein guter Friseur sagt auch Nein. Wenn Ihr Haar zu fein ist für das, was Sie sich vorstellen, oder wenn eine Farbe auf Ihrem Ausgangston nicht erreichbar ist, ohne das Haar zu zerstören, sollten Sie das hören. Wer alles zusagt, um den Termin nicht zu verlieren, schickt Sie mit einem Ergebnis nach Hause, das Sie beide nicht wollten.

Bringen Sie Bilder mit, aber die richtigen

Ein Bild sagt mehr als jede Beschreibung, weil dieselben Worte für jeden etwas anderes bedeuten. Kurz ist kein Maß, und ein bisschen ab ist keine Angabe. Bringen Sie deshalb Bilder mit, und bringen Sie ruhig zwei Sorten mit: was Ihnen gefällt, und was Sie auf keinen Fall wollen. Die zweite Sorte ist oft nützlicher.

Wählen Sie Bilder mit Haar, das Ihrem ähnlich ist. Ein Bild mit glattem, dichtem Haar hilft Ihnen wenig, wenn Ihres fein und wellig ist, denn dieselbe Frisur entsteht dort durch das Haar und nicht durch den Schnitt. Ein guter Friseur wird Ihnen genau das sagen und erklären, was von diesem Bild bei Ihnen erreichbar ist und was nicht. Diese Übersetzung ist die eigentliche Beratung.

Bei Farbe gilt das doppelt. Farbe ist Chemie, und der Ausgangston entscheidet über das Ergebnis. Wer schon gefärbt hat, muss das sagen, auch wenn es lange her ist, und auch wenn es aus dem Supermarkt war. Diese Auskunft ist keine Nebensache: Sie entscheidet darüber, was das Haar verträgt. Wer sie verschweigt und dann ein grünstichiges Ergebnis bekommt, hat es selbst in der Hand gehabt.

Ein Ergebnis muss am Montagmorgen funktionieren

Der Salon ist ein Labor: gutes Licht, jemand mit zwei Händen und Übung, unbegrenzt Zeit. Ihr Badezimmer ist es nicht. Deshalb ist die wichtigste Minute des Termins die letzte, in der Ihnen jemand zeigt, wie Sie das Ergebnis selbst hinbekommen. Lassen Sie sich das zeigen, statt es sich nur ansehen zu lassen. Fragen Sie, in welcher Richtung geföhnt wird, wie viel Produkt es braucht und wo es hingehört.

Ludwigshafen ist ein von Industrie geprägter Standort, viele Menschen arbeiten im Schichtdienst. Wer um kurz nach vier aufsteht, hat keine zwanzig Minuten für eine Frisur. Und wer den Tag mit Helm, Haube oder Schutzausrüstung verbringt, braucht einen Schnitt, der das aushält und danach nicht platt ist. Sagen Sie das. Es ist keine unwichtige Information, sondern die wichtigste im ganzen Gespräch.

Wenn Ihnen etwas nicht gefällt, sagen Sie es sofort, im Salon, bevor Sie zahlen. Das ist unangenehm und trotzdem der richtige Weg. Fast jeder Friseur bessert nach, wenn er im selben Termin davon erfährt. Drei Tage später am Telefon ist es eine Beschwerde, und aus einer Kleinigkeit wird ein Konflikt. Und wenn Sie zufrieden sind: Fragen Sie nach dem Namen der Person, die geschnitten hat, und buchen Sie beim nächsten Mal dieselbe. Ein Friseur, der Ihren Kopf kennt, braucht beim zweiten Mal die halbe Beratung.

Kurz gefasst

Lassen Sie sich trocken ansehen und reden Sie über Ihren Alltag, nicht über eine Frisur. Bringen Sie Bilder mit, auch von dem, was Sie nicht wollen, und sagen Sie jede frühere Färbung an. Und lassen Sie sich zeigen, wie Sie das Ergebnis morgens allein hinbekommen.

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